Mittwoch, 22. November 2017

MÄDL AN BORD

21.11.2017

Martina

Es liegen nur noch 150 Kilometer bis nach Wellington vor uns. Wir haben noch genug Zeit, um einen Strandspaziergang einzuschieben. Neuseeland ist bereits so weit südlich, dass hier nicht mehr die Passatwinde aus dem Osten anzutreffen sind, sondern der Wind wieder aus dem Westen kommt.  Daher ist die wilde und raue Küste der Insel nicht mehr die Ost- sondern die Westseite.

Ein kilometerlanger menschenleerer schwarzer flach abfallender Sandstrand breitet sich vor mir aus. Meine Muschelschatzsuche ist eröffnet, und während Florian ein Schläfchen einlegt, marschiere ich zwei Stunden den Strand entlang und erfreue mich an einigen schönen neuen Muscheln.


Danach geht es weiter nach Wellington wo wir Babsi, unsere Nichte, vom Flughafen abholen. Sie strahlt übers ganze Gesicht und springt fröhlich in unseren kleinen Jucy Camper. Sie fühlt sich gleich wohl und hat keinerlei Probleme mit der kuscheligen Enge.




Es ist bereits dämmrig, bis wir an unserem Camperabstellplatz ankommen. Florian wählt ganz bewusst einen Schlafplatz direkt am Strand und wir schlafen mit Meeresrauschen ein. Der Ausblick in der Früh ist umwerfend und Babsi meint, dass sie sich bereits jetzt schon in Neuseeland wohler fühlt als in Australien, wo sie in den letzten drei Wochen war.