Samstag, 15. Dezember 2018

EIN GEMÜTLICHER TAG

13.12.2018

Florian

Der Morgen beginnt mit einem Morgenlauf, Bad im Meer, dann Bad im supernetten und erfrischenden Süßwasserpool und gesundes Frühstück auf der Terrasse "meiner" Villa.

Blick von meiner Terrasse

Der Swimmingpool

Meine Morgenterrasse

Frühstück

David und Lia am Strand

Anschließend mache ich einen Ausflug mit dem Roller zu den Thermalquellen von Cisolok. Eigentlich sind es ja Geysiere, die da mitten im Bachbett ihr schwefeliges Wasser versprühen. Sie sind fast kochen heiß, sodass man sich in entsprechendem Abstand von ihnen auf die Steine oder ins Bachbett setzt. Die Menschen nehmen ein Bad, sitzen im Sprühregen oder reiben sich mit dem Schlamm ein, der sehr gesund sein soll.


Hot Springs Cisolok

Ziemlich heiß dort

Heiße Fontäne im kühlen Bachbett

Schließlich mache ich eine kleine Expedition auf einer winzigen Straße durch den Dschungel - hier soll es auch einen tollen Wasserfall geben.

Kleine Expedition



Der Einheimische, der mich zum Wasserfall führen will, kennt sich aber offensichtlich auch nicht aus und führt mich über einen abenteuerlichen Steilhang durch den Wald, bis ich verweigere - und das will was heißen, aber es war wirklich schon gefährlich. Also zurück ohne Wasserfall, dafür finde ich mitten im Dschungel einen Fussballplatz.


Da bin ich schon am Rückweg - kein Weg
Fußballplatz im Dschungel

Bucht von Pelabuhan

Weiter gehts nach Pelabuhan Ratu, dem größten Ort der Bucht, denn ich möchte für Davids Gitarre neue Saiten kaufen; die Gitarre ist ein wenig vernachlässigt. Im Bazar werde ich nicht fündig, aber mit ein wenig herumfragen bekomme ich dann doch 4 Nylon- und 2 Stahlsaiten - besser als nix.

Der Bazar von Pelabuhan Ratu

Und am Abend gibts ein wunderbares Abendessen am Strand mit David und seiner Familie. Hier lässt es sich aushalten.


David samt Familie


Donnerstag, 13. Dezember 2018

KETAPANG RESORT

11.12.2018

Florian

David und seine Frau Lia sind Miteigentümer des Ketapang Resort - eine noble Ferienanlage etwa 3 Stunden südwestlich von Bogor bzw. 4 Stunden von Jakarta in der Bucht von Pelabuhan auf etwa 7° Süd. Es ist eine Surfergegend, denn der indische Ozean schickt seine Wellen an die Küste und man sieht viele Surfshops.

Die Hotelanlage besteht aus Villen mit ein, zwei oder drei Schlafzimmern, Wohnzimmer, Küche, großen Terrassen und privatem Pool. Die Villen sind sehr großzügig und wirklich nett, lassen keinen Wunsch offen und sind überaus geschmackvoll eingerichtet.  Etwas Besonders sind die beiden Baumhaus-Villen, in denen man hoch oben mit allem Luxus residiert - man sollte halt schwindelfrei sein.


Baumhausvilla

Baumhausvilla innen

Baunhausvilla Terrasse

Das Meer vor dem Resort bietet eine gute rechte Welle für Surfer (ein Beachbreak). Ich genieße also einige Tage diesen Luxus.







Mit David und Lia beim Abendessen auf "meiner" Terrasse

Wer also einmal einen sehr angenehmen Urlaub in tropischem Ambiente verbringen möchte, dem kann ich diese Ferienanlage nur wärmstens empfehlen.

https://www.ketapangresort.com/de-de

Mittwoch, 12. Dezember 2018

JAKARTA

10.12.2018

Florian

David ist Eigentümer und Skipper der SY RONA, mit der wir uns bei der Raja Muda Regatta gematcht haben. Er hat mich zu sich nach Hause nach Jakarta eingeladen und ich habe die Einladung gerne angenommen. Also fliege ich heute nach Jakarta und werde dort von seinem Chauffeur abgeholt.


Flug über die indonesische Inselwelt

Stau, Stau, Stau


Die Fahrt zu ihm nach Hause dauert 2,5 Stunden - es sind aber nur 70 km. Der Verkehr in Jakarta ist  extrem; die Stadt platzt aus allen Nähten.


Jakarta - explodierende Metropole

David wohnt mit seiner Familie in einem sehr netten Haus in Bogor.






Das Haus ist übrigens zu kaufen, denn David ist - neben anderen Tätigkeiten - auch im Immobiliengeschäft.

Dienstag, 11. Dezember 2018

GUNUNG RAYA

08.12.2018

Florian

Obwohl ich erst um 02:30 Uhr ins Bett gekommen bin, wache ich um 7 Uhr auf und bin auch halbwegs fit. Fit genug, um den mit 881 m höchsten Berg von Langkawi, den Gunung Raya zu besteigen - der steht schon lange auf meiner Liste.

Mit dem Motorrad gehts zum Beginn des Weges, und dieser Weg ist etwas Besonderes, denn er besteht aus 4287 Stufen.




Besonders gepflegt ist er nicht mehr, viele Bäume liegen quer und immer wieder muss ich in den Dschungel ausweichen. Aber es ist ein spannender Aufstieg und ich komme rasch voran. Es geht durch den Dschungel steil bergauf.




Dann auf 800 m sind die Stufen zu Ende und eine Straße führt zum Gipfel (ja man kann auch mit dem Auto hinauf fahren). Nach einer knappen Stunde bin ich oben.




Leider ist der Aussichtsturm nicht mehr aktiv, zu verfallen, offenbar ist dieses Ausflugsziel nicht hoch angeschrieben bei den Touristen in Langkawi. Die Aussicht ist allerdings hervorragend. Man sieht bis weit in die thailändische Inselwelt hinein. Dorthin werde ich in einer guten Woche segeln.




Zurück im Tal genieße ich ein Bad im Fluss,  danach zurück zur ESPERANZA, denn ich muss mich für unseren heutigen Auftritt mit Los Capuccinos fertig machen. Heute spielen wir um Essen und Getränke in einem Boutique Hotel - Lot 33; mehrere Bands sind eingeladen die musikalische Untermalung für die zahlenden Gäste zu gestalten. Leider gestaltet sich der Auftritt nicht so gut wie gestern, denn Nasir vetwendet nicht viel Zeit für den Soundcheck, und so sind wir zu leise, als wir drankommen, was ihn wieder aus dem Konzept bringt.


Vorbereitung auf den Auftritt

Aber nach 35 Minuten ist alles vorbei, das Essen ist gut und sogar Bier gibt es hier. Meine Gage stimmt heute also, und nett war´s überdies.

Montag, 10. Dezember 2018

EIN KÜNSTLERLEBEN

07.12.2018

Florian

Heute ist der erste Auftritt mit Nasir und seiner Band - wir sind die "Los Cappuccinos" (na wenn er meint). Drei Musiker reisen vom Festland an, zwei davon - Leadgitarre und Schlagzeuger sind Profimusiker und spielen bei der State-Combo; in Malaysien hat jeder Bundesstaat seine eigene Staatsband.


Soundcheck

Wir spielen vor dem Restaurant Rotiboy in Chenang, dem Touristenzentrum von Langkawi. Rotiboy ist so eine Art Bäckerei-Kette, sehr beliebt in Malaysien. Die Weckerl, die man hier bekommt sind aber nicht nach meinem Geschmack, weich und mit diversesten Füllungen von Würstel, über Huhn und Fisch - naja, es geht halt nichts über eine ordentliche Semmel.


Irgendwie ist das Logo von KFC besser als das von Rotiboy


Um 20:00 Uhr gehts los, wofür Nasir allen Musikern so eine Art Indianergilet als Bandgarderobe gibt. Und man spielt als angesehene Band offensichtlich in langen Hosen, trotz der Hitze. Das muss man erst einmal herausfinden, jedenfalls trage ich als einziger Shorts. In kurzer Zeit ist der Platz vor dem Geschäft voll. Die Musiker sind gut, und wir finden gut zusammen. Ich steuere meinen Teil am Klavier und der Gitarre dazu bei. So macht es Spaß Musik zu machen!

Los Capuccinos

Voll in Einsatz

Bis Mitternacht spielen wir. Offenbar hat Nasir einen entsprechenden Vertrag mit Rotiboy, denn Zuhörer sind nur noch wenige da. Naja, helfe ich ihm eben seinen Vertrag ordentlich zu erfüllen, auch wenn ich keine Gage bekomme. Man muss sich eben erst hinaufarbeiten im Musikbusiness.
Nach dem Gig gehen wir noch in ein indisches Straßenrestaurant essen, bis ich mich verabschiede, denn es ist 2 Uhr morgens - ich bin todmüde. Das harte Künstlerleben!!

Donnerstag, 6. Dezember 2018

ALLTAG LANGKAWI ZWEITER TEIL

05.12.2018

Florian

Am Nachmittag ist immer Bootsarbeit angesagt. Stück für Stück bessere ich die Fugen vom Teakdeck aus bzw fräse diese tiefer. Das Dingi ist geklebt und fertig.

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Und die Näharbeiten an der Lazybag sind ebenfalls abgeschlossen - mal schauen, wie lange das hält.


Lazybag

...in kompliziertem kreuz-und-quer-hin-und-her-Stich

Für die Überfahrt nach Phuket habe ich eine polnische Mitseglerin, die - wenn sie sich halbwegs geschickt anstellt - womöglich auch nach SriLanka und ins Mittelmeer mitsegelt. In SriLanka kommt auch noch ein Mitsegler aus Österreich an Bord, der, wenn alles passt, ebenfalls ins Mittelmeer mitsegeln will. Und mit anderen Seglern wird gerade versucht eine Gruppe für den Transit zum und durchs Rote Meer zusammenzustellen. Die Vorbereitungen auf die große Überfahrt laufen also auf vollen Touren.

Mittwoch, 5. Dezember 2018

ALLTAG IN LANGKAWI

03. - 04.12.2018

Florian

Der Tag beginnt mit Laufen. Gleich nach dem Aufstehen zieh ich mir die Laufschuhe an und erkunde die Gegend. Sind meine Beine und vor allem meine Achilessehne am Anfang noch recht steif, so gehts nach 5 Minuten schon lockerer.  Und so laufe ich halt meine 5-7 km und schau mir die Gegend an, bevor ich einige Übungen mache und mich dann in den Swimmingpool der Marina zum Abkühlen werfe.

Anschließend gibts Frühstück und um 10 Uhr proben wir jeden Tag für unseren Auftritt am 8. und Nasir eröffnet mir, dass wir nun auch einen Auftritt am 7. haben. Die Witwe des verstorbenen Sultans dieses Bundesstaates hat ein Geschäft im größten Einkaufszentrum von Langkawi - "Rotiboy", offenbar eine Art Bäckerei - und wir sollen zur Eröffnung spielen; na ich bin ja gespannt.

Nasir will mir täglich etwa 5 neue Lieder beibringen und er ist - sagen wir - nicht sehr koordiniert in seinen Erklärungen und springt von vorne nach hinten in seinen Stücken. Nicht ganz einfach, aber irgendwie krieg ich´s schon hin.


Probenarbeit

So gegen 13:00 Uhr sind wir fertig. Gestern hat mich Nasir zum Mittagessen eingeladen. Ein typisches malaysisches Restaurant; es gibt etwa 20 verschiedene Speisen, von denen man wählen kann und es herrscht Selbstbedienung. Zum Trinken gibts Eistee, denn es ist ein muslimisches Restaurant. Man isst mit den Fingern und auch an das habe ich mich bereits gewöhnt (mit der rechten Hand wohlgemerkt; die linke Hand ist für das Gegenteil - nicht verwechseln!!). Das Essen ist sehr schmackhaft, gut gewürzt und nicht zu scharf (aber aufpassen muss ich schon, denn es gibt auch unessbar scharfe Gerichte). Und in echt Einheimischen-Restaurants gibts natürlich auich Einheimischenpreise: 38 Ringit in Summe - für fünf Personen samt Getränken - also etwa EUR 9,00.

Mittagsrestaurant

Mit den Fingern essen

p.s.: Von der Regattaleitung der Raja Muda Regatta habe ich nachstehenden Zeitungsartikel aus Penang bekommen