Florian
Am Vormittag nützen wir noch das Internet im
Hotel. Im Gegensatz zu allem andere hier funktioniert es sehr gut.
Auf der
VOODOOCHILE hat der Autopilot den Geist aufgegeben. Peer telefoniert mit
Raymarine Fachleuten. Danach probieren wir die hoteleigene Strandbar aus. Die drei
Kellner sind mit uns drei Gästen ein wenig überfordert. Wir haben sie offenbar
in ihrer Mittagspause gestört.
Danach helfe ich Peer mit seinem
Autopiloten. Wir glauben, dass der Magnetschalter zur Ansteuerung des
Hydraulikstempels defekt ist; und der ist erst zwei Jahre alt – kein Renomee
für Raymarine. Wir zerlegen und finden heraus, dass das Ventil, das durch den Magnetschalter bewegt werden sollte, sich nicht bewegt. Wir zerlegen weiter und
dann machen wir das Ventil wieder gängig. Operation gelingt – Peer ist happy
und unsere Überfahrt nach Barbuda wird nun auf Freitag festgelegt, da sollte
der Wind aus Südost kommen und die Welle von Nord auf Ost drehen; das sollten
gute Bedingungen sein.
Die Revanche beim Kanastern haben die Männer
gewonnen – das alles entscheidende Schicksalsspiel ist daher ausständig. Und
wir machen Kinoabend uns schauen uns 1900 an – über einen Pianist auf einem
Ozenadampfer; absolut sehenswert. Und wir haben Vollmond und das Meer leuchtet
in der Nacht milchig grün. Morgen wollen wir uns das Wrack am Buchteingang aus
der Nähe anschauen.