Dienstag, 3. Oktober 2017

AUSFLUG IN DEN SÜDOSTEN

01.10.2017

Martina

Um 11 Uhr können wir unser Mietauto für die nächsten drei Tage übernehmen. Den Rest des Tages nützen wir und fahren in den Südosten von Neu Kaledonien. Zuerst gehts entlang der Küstenstrasse und wir genießen die aufgekommene Brise auf festem Boden unter uns. Vorbei am nationalen Flughafen treten wir unsere Fahrt ins Landesinnere an. Rasch verändert sich das Erscheinungsbild der Landschaft. Die Erde färbt sich in immer tiefere Rottöne, Palmen und hohe Bäume verschwinden. Die Vegetation erinnert an Kroatien im August, nur noch krautiges Gestrüpp und vertrocknetes Buschwerk.


Trotzdem hat diese Gegend ihren Charme und fasziniert uns. Tiefe rote Furchen in den Berghängen zeugen von heftigen Regenfällen in der Taifunzeit, die am 1. November wieder beginnt.
Eine Bergstrasse führt uns zum Parc de la Riviere Bleu, leider hat er Montags geschlossen und so fahren wir weiter zu dem Wasserfall La Madeleine. Der Wasserfall ist nett doch etwas klein, da haben wir schon größeres gesehen.


Doch es gibt einige sehr nett angelegte Pfade durch die Flusslandschaft und so marschieren wir zwei Stunden durch eine uns fremde Pflanzenwelt, die perfekt mit der Trockenheit zu leben gelernt hat.




Der Weg über den Süden zurück zur Esperanza führt über schlechte und sehr kurvenreiche Strassen. Hier bekommen wir auch einen guten Einblick in den Nickelabbau von Neu Kaledonien.  Halb abgegrabene Berge und wegen Sprengungen gesperrte Strassen prägen das Erscheinungsbild des Hinterlandes der Südküste.




Ein Neu Kaledonisches Abendessen in der Baie des Citrons lassen einen beeindruckenden Tag zu Ende gehen. Morgen gehts nach Norden und da nehmen wir uns etwas wärmeres zum Anziehen mit, denn heute im Süden hatten wir am Nachmittag 19° und eine kühle Brise.