Samstag, 22. Dezember 2018

VON LANGKAWI NACH PHUKET, 2. TEIL

17./18.12.2018

Florian

Bei Tagesanbruch gehts wieder weiter. Die beiden längsten Etappen habe ich ja nun hinter mir, also sollte es einfacher werden. Der Wind ist noch da und es ist Traumsegeln.


Traumsegeln

Vielleicht schaffe ich es ja heute noch bis Phuket - bei 6-7 Knoten Geschwindigkeit würde es sich ausgehen. Vorbei gehts am Tauchspot Ko Ha Yai,


Ko Ha Yai


...doch dann dreht der Wind und wird immer südlicher und leichter, also doch nach Ko Phi Phi (hier wurde irgendwann ein James Bond gedreht).

Ich passiere Ko Phraya Nak, wo der Film The Beach mit Leonardo di Caprio gedreht wurde, seither ein Touristenziel, voll von Besucherbooten und abgesperrt, so dass Ankern praktisch nicht möglich ist.


Ko Phraya Nak

Rechts The Beach

Also weiter nach Ko Phi Phi Don. Ein heftiger Squall erwischt mich noch und wascht das Deck sauber. Doch dann bin ich in der Bucht und mache an einer der Besucherbojen fest - 39 sm. Es ist ganz offensichtlich eine sehr beliebte Insel, Besucherboote, Jetskis, Paddelboote und laute Partymusik - Zivilisation du hast mich wieder.


Die Nacht ist erholsam, wenngleich die Bojen so eng gesetzt sind, dass die Schiffe zusammenstoßen könnten. Also bin ich der erste, der am Morgen aufbricht. Raus aus dem Windschatten und schon gehts Buttterfly der Chalong Bay auf Phuket zu. Die Welle ist wieder blöd und es wackelt ordentlich, bis der Wind dreht und ich wieder auf Raumschot umbauen kann. Die Einfahrt zur Chalong Bay ist einfach, die Bucht mit 5 - 6 m Tiefe ist die perfekte Ankerbucht und daher auch voll mit Schiffen. Ich brauche einige Zeit, um einen halbwegs akzeptablen Ankerplatz zu finden. Um 13:00 Uhr fällt nach 26 sm der Anker. Insgesamt warens 157 sm von Langkawi hierher,  davon 12 unter Motor (davon 8 am ersten Tag).


Chalong Bay/Phuket

Verschnauffen, Dingi ins Wasser und Einklarieren. Das neu geklebte Dingi funktioniert super - wie neu; kein Wasser kommt mehr herein - super!

Nirgendwo sonst auf der Welt war das Einklarieren so angenehm wie hier (naja vielleicht noch in Martinique, da wars auch super easy). Am Ende des 800 m langen Stegs steht ein Gebäude und darin sind alle Behörden nebeneinander untergebracht. Zunächst muss man seine Daten eigenhändig in den Computer eingeben, dann gehts ruck zuck, denn Harbour Master, Customs und Immigration drucken die Daten nur noch auf ihre entsprechenden Formulare aus - in 15 Minuten ist alles fertig. Immigration nimmt sogar Indonesiche Rupien statt Thailändische Baht als Bezahlung - woher sollte ich auch schon Baht haben?


Der berühmte Steg von Chalong Bay mit dem Behördengebäude am Ende

Alles wunderbar - jetzt hole ich mir Geld und dann gehe ich gut essen!

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