Florian
Heute sind wir zum letzten Mal mit dem Marinabus nach Colon gefahren. Ich habe noch einen neuen Bowdenzug für den Gashebel und neue Opferanoden für den Wärmetauscher besorgt und Martina hat noch restlichen Proviant eingekauft.
Und dann haben wir noch sämtliche Trinkwasserkanister aufgefüllt. Wir sind also wieder startklar.
Morgen soll es Richtung San Blas gehen. Wir freuen uns bereits auf klares Wasser und Schwimmen, weißen Sand und Palmen. Jetzt machen wir einmal wirklich Urlaub!
Mittwoch, 7. Oktober 2015
Dienstag, 6. Oktober 2015
NEUE GENUA
Martina
Um einige Kommentare unseres Blogs zu klären: Gott sei Dank lernen wir dazu, und das Internet ist da natürlich sehr hilfreich. Muss schon sagen, es ist unglaublich was man da alles findet, wenn man nur eine gute Verbindung hat.
Ja und auch die Ansprüche an so ein schwimmendes Haus steigen mit der Zeit, speziell bei den Temperaturen bin ich für jede Brise Frischluft dankbar. Ich hoffe auch, dass wir bei funktionierender Regenabdeckung nicht bei jedem Regenguss in der Nacht aufstehen und das Fensterspiel spielen müssen.
Diesen Sonntag wollten wir wirklich ganz ruhig und faul angehen, wollten............ Ist uns nur fast gelungen, macht aber nichts, denn eine der schönen Arbeiten war die neue Genua auszupacken und aufzuziehen. Alles passt, wir können bald wieder segeln gehen!!
Um einige Kommentare unseres Blogs zu klären: Gott sei Dank lernen wir dazu, und das Internet ist da natürlich sehr hilfreich. Muss schon sagen, es ist unglaublich was man da alles findet, wenn man nur eine gute Verbindung hat.
Ja und auch die Ansprüche an so ein schwimmendes Haus steigen mit der Zeit, speziell bei den Temperaturen bin ich für jede Brise Frischluft dankbar. Ich hoffe auch, dass wir bei funktionierender Regenabdeckung nicht bei jedem Regenguss in der Nacht aufstehen und das Fensterspiel spielen müssen.
Diesen Sonntag wollten wir wirklich ganz ruhig und faul angehen, wollten............ Ist uns nur fast gelungen, macht aber nichts, denn eine der schönen Arbeiten war die neue Genua auszupacken und aufzuziehen. Alles passt, wir können bald wieder segeln gehen!!
Montag, 5. Oktober 2015
DICHT?
Florian
Heute Samstag waren alle Luken also vom Lack getrocknet und ich habe mit dem Silikon gekämpft; das war eine ziemliche Patzerei; aber irgendwie habe ich die Scheiben hineingeklebt. Ebenso habe ich die Dichtungen bei unserer Salonluke mit Doppelklebeband eingeklebt; nur leider zunächst an der Oberkante zu hoch, also alles wieder herunter und dann mit einem dünnen Dichtband nochmals.
Martina hat in der Zwischenzeit ihre Regenabdeckung für unsere Bugkojenluke fertig genäht. Sie möchte die Luke in der Nacht auch bei Regen offen lassen können.
Na hoffentlich ist nun alles dicht.
Am Abend schließlich waren wir gemeinsam mit unseren neuen amerikanischen Freunden aus Alaska Karten spielen. Wir haben das Spiel "Shithead" kennen gelernt - naja in Alaska sind die Sitten eben rau. Und wer glaubt ihr ist gleich zweimal zum "Shithead" geworden?
Heute Samstag waren alle Luken also vom Lack getrocknet und ich habe mit dem Silikon gekämpft; das war eine ziemliche Patzerei; aber irgendwie habe ich die Scheiben hineingeklebt. Ebenso habe ich die Dichtungen bei unserer Salonluke mit Doppelklebeband eingeklebt; nur leider zunächst an der Oberkante zu hoch, also alles wieder herunter und dann mit einem dünnen Dichtband nochmals.
Martina hat in der Zwischenzeit ihre Regenabdeckung für unsere Bugkojenluke fertig genäht. Sie möchte die Luke in der Nacht auch bei Regen offen lassen können.
Na hoffentlich ist nun alles dicht.
Am Abend schließlich waren wir gemeinsam mit unseren neuen amerikanischen Freunden aus Alaska Karten spielen. Wir haben das Spiel "Shithead" kennen gelernt - naja in Alaska sind die Sitten eben rau. Und wer glaubt ihr ist gleich zweimal zum "Shithead" geworden?
Sonntag, 4. Oktober 2015
KETTENREAKTION
Florian
In der Früh bin ich gleich voller Tatendrang ans Streichen gegangen - 3. Anstrich der Luken mit PU Klarsichtlack. In der Trockenpause habe ich endlich das Gasseil gewechselt; das alte Gasseil hat sich bereits desintegriert (also in seine Bestandteile aufgelöst). Das bedeutet natürlich alles ausräumen und die ESPERANZA in ein Flüchtlingsschiff verwandeln; das Gasseil muss ja in einem großen Bogen im Motorraum verlegt werden. Da ist dann große Vorsicht angesagt, wo man (also insbesondere ich mit meinen großen Füssen) hin steigt.
Nach erfolgreichem Verlegen des Gasseils, musste ich naturgemäß das Standgas wieder neu einstellen. Da habe ich gemerkt, dass der Auspuffschlauch an der Anschlussstelle ein wenig "saftelt". Also mit hitzebeständigem Silikon abdichten. Als ich das erledigt habe und der Motor wieder brav geschnurrt hat, habe ich in der Backskiste (die ja noch leer war) gesehen, dass es hineintropft - Relingsstützenbefestigung undicht! Also Relingstütze abgebaut; drei von vier Befestigungsschrauben waren abgerostet; mit 3M 5200 die Schraubenlöcher abgedichtet und die Stützen schließlich wieder montiert. Als wir die Backskiste wieder einräumen wollen, sehe ich, dass das Schwungrad von unserem Tauchkompressor angerostet ist. Also Tauchkompressor zerlegen und einfetten, damit es nicht weiter rostet.
Schließlich war alles wieder weggeräumt - als Martina ein Problem mit der Nähmaschine hat. Der Spannmechanismus vom oberen Zwirn blockiert. Zerlegen, Internet konsultieren - gibt´s natürlich keine Baupläne der Nähmaschine mehr aus dem "Jahre Schnee" (Conny das darfst du erklären); schließlich mit einigem Hirnschmalz wieder zusammengebaut und - funktioniert; Martina happy!
Endlich der letzte Anstrich meiner Luken - Morgen werden die Dichtungsgummis und die Scheiben eingeklebt; das Horrorprojekt entwickelt sich gar nicht so schlecht - bin schon neugierig, ob es dann auch dicht ist.
Schließlich - als Rückentherapie - gehen wir noch eine kleine Runde Laufen und im Pool Schwimmen. Und anschließend lade ich Martina zu ihrem 7-Jahre-Nichtrauchertag fein zum Essen in das Marinarestaurant ein - wir sind ja (wie manche meinen) immerhin auf Urlaub.
p.s.: soeben ereilt uns die Nachricht, dass unser Freund Christoph Gusel von der SY ILVA sein Buch herausgebracht hat: "Salzverkrustet" (zu finden auf Amazon; falls jemand bereits Weihnachtsgeschenke sucht). Die drei Gusels sind ein knappes Jahr im Mittelmeer herumgeschippert; wir haben sie in Regio di Calabria getroffen, als wir unter Segel aus dem Hafen hinauskreuzen mussten (Maschinenprobleme - eh klar).
In der Früh bin ich gleich voller Tatendrang ans Streichen gegangen - 3. Anstrich der Luken mit PU Klarsichtlack. In der Trockenpause habe ich endlich das Gasseil gewechselt; das alte Gasseil hat sich bereits desintegriert (also in seine Bestandteile aufgelöst). Das bedeutet natürlich alles ausräumen und die ESPERANZA in ein Flüchtlingsschiff verwandeln; das Gasseil muss ja in einem großen Bogen im Motorraum verlegt werden. Da ist dann große Vorsicht angesagt, wo man (also insbesondere ich mit meinen großen Füssen) hin steigt.
Nach erfolgreichem Verlegen des Gasseils, musste ich naturgemäß das Standgas wieder neu einstellen. Da habe ich gemerkt, dass der Auspuffschlauch an der Anschlussstelle ein wenig "saftelt". Also mit hitzebeständigem Silikon abdichten. Als ich das erledigt habe und der Motor wieder brav geschnurrt hat, habe ich in der Backskiste (die ja noch leer war) gesehen, dass es hineintropft - Relingsstützenbefestigung undicht! Also Relingstütze abgebaut; drei von vier Befestigungsschrauben waren abgerostet; mit 3M 5200 die Schraubenlöcher abgedichtet und die Stützen schließlich wieder montiert. Als wir die Backskiste wieder einräumen wollen, sehe ich, dass das Schwungrad von unserem Tauchkompressor angerostet ist. Also Tauchkompressor zerlegen und einfetten, damit es nicht weiter rostet.
Schließlich war alles wieder weggeräumt - als Martina ein Problem mit der Nähmaschine hat. Der Spannmechanismus vom oberen Zwirn blockiert. Zerlegen, Internet konsultieren - gibt´s natürlich keine Baupläne der Nähmaschine mehr aus dem "Jahre Schnee" (Conny das darfst du erklären); schließlich mit einigem Hirnschmalz wieder zusammengebaut und - funktioniert; Martina happy!
Endlich der letzte Anstrich meiner Luken - Morgen werden die Dichtungsgummis und die Scheiben eingeklebt; das Horrorprojekt entwickelt sich gar nicht so schlecht - bin schon neugierig, ob es dann auch dicht ist.
Schließlich - als Rückentherapie - gehen wir noch eine kleine Runde Laufen und im Pool Schwimmen. Und anschließend lade ich Martina zu ihrem 7-Jahre-Nichtrauchertag fein zum Essen in das Marinarestaurant ein - wir sind ja (wie manche meinen) immerhin auf Urlaub.
p.s.: soeben ereilt uns die Nachricht, dass unser Freund Christoph Gusel von der SY ILVA sein Buch herausgebracht hat: "Salzverkrustet" (zu finden auf Amazon; falls jemand bereits Weihnachtsgeschenke sucht). Die drei Gusels sind ein knappes Jahr im Mittelmeer herumgeschippert; wir haben sie in Regio di Calabria getroffen, als wir unter Segel aus dem Hafen hinauskreuzen mussten (Maschinenprobleme - eh klar).
Samstag, 3. Oktober 2015
NUR
Martina
Heute wollten wir den Bus erwischen und deshalb haben wir uns überpünktlich bei der Marinarezeption eingefunden. Gut so, denn der Bus ist wieder pünktlich um 8:30 Uhr abgefahren. Wieder führte die Strecke entlang der Baustelle des neuen Panamakanals. Es ist schon beeindruckend, welch unglaubliche Menge an Erdmaterial hier Tag für Tag bewegt wird. Es gibt einige Gegenverkehrsbereiche, und so kann es schon sein, dass man 20 Minuten warten muss, bis die Ampel wieder auf grün schaltet und der Bus wieder weiter fahren darf.
Wir wollten NUR: PU Klarlack für unsere Luken, Knopfbatterien für diversestes Zubehör, einen Schuster für meine "schönen Schuhe", 2 neue Campingsessel für romantische Sonnenuntergänge in Waisaladup, 3 Schlauchbinder für unseren neuen Abgasschlauch, 2 weitere Schlüsseln für unser neues Starterschloss und einiges an Lebensmittelvorräten für die nächsten 3 Wochen in den San Blas Inseln besorgen.
Bis auf den Schuster waren wir sehr erfolgreich und schlussendlich waren wir um 14:30 Uhr wieder in der Marina. Jetzt heißt es alles gut verstauen und Florian beginnt sofort mit dem ersten Anstrich unserer Luken. Ein Blick gegen den Himmel verspricht ein Regenfenster von ein paar Stunden, sollte sich ausgehen bis der Lack halbwegs trocken ist.
Zu unserer vollen Zufriedenheit kam die bei "Lee Sails" bestellte Genua um einen Tag früher als erwartet - wir sind sprachlos begeistert!
Um 18 h folgt der zweite Anstrich und dann gehen wir zur "Happy Hour" - PROST!!!
Heute wollten wir den Bus erwischen und deshalb haben wir uns überpünktlich bei der Marinarezeption eingefunden. Gut so, denn der Bus ist wieder pünktlich um 8:30 Uhr abgefahren. Wieder führte die Strecke entlang der Baustelle des neuen Panamakanals. Es ist schon beeindruckend, welch unglaubliche Menge an Erdmaterial hier Tag für Tag bewegt wird. Es gibt einige Gegenverkehrsbereiche, und so kann es schon sein, dass man 20 Minuten warten muss, bis die Ampel wieder auf grün schaltet und der Bus wieder weiter fahren darf.
Wir wollten NUR: PU Klarlack für unsere Luken, Knopfbatterien für diversestes Zubehör, einen Schuster für meine "schönen Schuhe", 2 neue Campingsessel für romantische Sonnenuntergänge in Waisaladup, 3 Schlauchbinder für unseren neuen Abgasschlauch, 2 weitere Schlüsseln für unser neues Starterschloss und einiges an Lebensmittelvorräten für die nächsten 3 Wochen in den San Blas Inseln besorgen.
Bis auf den Schuster waren wir sehr erfolgreich und schlussendlich waren wir um 14:30 Uhr wieder in der Marina. Jetzt heißt es alles gut verstauen und Florian beginnt sofort mit dem ersten Anstrich unserer Luken. Ein Blick gegen den Himmel verspricht ein Regenfenster von ein paar Stunden, sollte sich ausgehen bis der Lack halbwegs trocken ist.
Zu unserer vollen Zufriedenheit kam die bei "Lee Sails" bestellte Genua um einen Tag früher als erwartet - wir sind sprachlos begeistert!
Um 18 h folgt der zweite Anstrich und dann gehen wir zur "Happy Hour" - PROST!!!
Freitag, 2. Oktober 2015
MESSING PUTZEN
Martina
Die Nacht ohne Fensterscheiben und bei strömendem Regen war einigermaßen spannend. Die Plane hat Gott sei Dank den Wassermengen Stand gehalten, sonst hätten wir eine gehörige Dusche abbekommen. Und wer mich kennt, der weiß: Martina und Wasser vor dem Kaffee ist gaaaaaaaaaanz schlecht.
Na gut, das haben wir gut überstanden und so ging es mit neuer Energie an die Arbeit. Heute hat Florian sämtliche alte Dichtungen rund um die beiden Salonfenster entfernt und das Holz abgeschliffen. Das Blöde daran war, dass das natürlich nur bei geöffnetem Fenster geht. Ihr könnt euch vorstellen wie es dann im Schiff ausgesehen hat.
Ich habe mich wirklich sehr bemüht keinen Schreikrampf zu bekommen, weil sich Florian wirklich sehr abmüht. In dem ganzen Staub und Dreck habe ich dann seelenruhig begonnen einzukochen. Ist auch schon egal, wegen ein bisschen Dreck stirbt man ja nicht gleich.
Dazwischen habe ich die Messingfensterbeschläge wieder in meine Spezialmischung aus Essigsäure, Salz und Mehl eingelegt.
Nach zwei Stunden war der Kleister dann wunderschön grün und ich konnte mit dem Schrubben beginnen. Zuerst habe ich nur dünne Gummihandschuhe angezogen, doch die Säure hat mir in kürzester Zeit die Finger richtiggehend verbrannt. War nicht sehr angenehm, das mach ich in Zukunft nur mehr mit festen Gummihandschuhen.
Wie ihr merkt, haben wir es lustig!
Die Nacht ohne Fensterscheiben und bei strömendem Regen war einigermaßen spannend. Die Plane hat Gott sei Dank den Wassermengen Stand gehalten, sonst hätten wir eine gehörige Dusche abbekommen. Und wer mich kennt, der weiß: Martina und Wasser vor dem Kaffee ist gaaaaaaaaaanz schlecht.
Na gut, das haben wir gut überstanden und so ging es mit neuer Energie an die Arbeit. Heute hat Florian sämtliche alte Dichtungen rund um die beiden Salonfenster entfernt und das Holz abgeschliffen. Das Blöde daran war, dass das natürlich nur bei geöffnetem Fenster geht. Ihr könnt euch vorstellen wie es dann im Schiff ausgesehen hat.
Ich habe mich wirklich sehr bemüht keinen Schreikrampf zu bekommen, weil sich Florian wirklich sehr abmüht. In dem ganzen Staub und Dreck habe ich dann seelenruhig begonnen einzukochen. Ist auch schon egal, wegen ein bisschen Dreck stirbt man ja nicht gleich.
Dazwischen habe ich die Messingfensterbeschläge wieder in meine Spezialmischung aus Essigsäure, Salz und Mehl eingelegt.
Nach zwei Stunden war der Kleister dann wunderschön grün und ich konnte mit dem Schrubben beginnen. Zuerst habe ich nur dünne Gummihandschuhe angezogen, doch die Säure hat mir in kürzester Zeit die Finger richtiggehend verbrannt. War nicht sehr angenehm, das mach ich in Zukunft nur mehr mit festen Gummihandschuhen.
Wie ihr merkt, haben wir es lustig!
Donnerstag, 1. Oktober 2015
ERSTENS KOMMT ES ANDERS....
Florian
Wir wollten mit dem Bus um 8:30 Uhr nach Colon zum Einkaufen. Als wir um 8:29 Uhr vom Schiff zum Bus gehen, fährt der gerade aus der Marina - verpasst. Das ist das erste Mal, dass hier etwas zu früh passiert!
Also zurück an die Arbeit - und davon gibt es ja - leider - immer genug. Wir montieren zunächst einmal das Großsegel. Danach macht Martina Bordputz - mit viel Wasser und Bürste wäscht sie unsere ESPERANZA von zwei Monaten Regen und Staub und Vogelsch... sauber. Ich mache währenddessen die Plicht und den Rumpf sauber.
Und dann widme ich mich meiner seit Monaten nagenden "Bauchweharbeit" - Luken abdichten. Wir haben ja seit Abfahrt in Italien die Lukenüberzüge immer montiert, da unsere Schlafzimmerluke sowie auch die Salonluken nicht dicht sind - bei beiden tropft bei Regen das Wasser herein. Meine Befürchtungen bewahrheiten sich. Es ist extrem mühsam die Scheiben aus der Schlafzimmerluke zu lösen. Ich werke mit Stanleymesser und Vibrationsschneider - die Dinger sitzen wie einbetoniert.
Durch mein lautes Jammern und Fluchen wird Martina auf meine Situation aufmerksam. Sie bedauert mich, muntert mich auf so gut es geht und greift helfend ein. Schließlich gewinne ich doch noch den Kampf (ohne mich zu verletzen) und wir könnnen die Scheiben samt Rahmen säubern.
Mein Kreuz "schreit" ob meiner gebückten Arbeitsposition. Schließlich gibt es Arbeitsabbruch - Morgen ist auch noch ein Tag. Mit einem kleinen Läufchen und einem ausgiebigen Bad im Swimmingpool besänftige ich meine Rückenschmerzen. Das ist wirklich kein Urlaub....
Wir wollten mit dem Bus um 8:30 Uhr nach Colon zum Einkaufen. Als wir um 8:29 Uhr vom Schiff zum Bus gehen, fährt der gerade aus der Marina - verpasst. Das ist das erste Mal, dass hier etwas zu früh passiert!
Also zurück an die Arbeit - und davon gibt es ja - leider - immer genug. Wir montieren zunächst einmal das Großsegel. Danach macht Martina Bordputz - mit viel Wasser und Bürste wäscht sie unsere ESPERANZA von zwei Monaten Regen und Staub und Vogelsch... sauber. Ich mache währenddessen die Plicht und den Rumpf sauber.
Und dann widme ich mich meiner seit Monaten nagenden "Bauchweharbeit" - Luken abdichten. Wir haben ja seit Abfahrt in Italien die Lukenüberzüge immer montiert, da unsere Schlafzimmerluke sowie auch die Salonluken nicht dicht sind - bei beiden tropft bei Regen das Wasser herein. Meine Befürchtungen bewahrheiten sich. Es ist extrem mühsam die Scheiben aus der Schlafzimmerluke zu lösen. Ich werke mit Stanleymesser und Vibrationsschneider - die Dinger sitzen wie einbetoniert.
Durch mein lautes Jammern und Fluchen wird Martina auf meine Situation aufmerksam. Sie bedauert mich, muntert mich auf so gut es geht und greift helfend ein. Schließlich gewinne ich doch noch den Kampf (ohne mich zu verletzen) und wir könnnen die Scheiben samt Rahmen säubern.
Mein Kreuz "schreit" ob meiner gebückten Arbeitsposition. Schließlich gibt es Arbeitsabbruch - Morgen ist auch noch ein Tag. Mit einem kleinen Läufchen und einem ausgiebigen Bad im Swimmingpool besänftige ich meine Rückenschmerzen. Das ist wirklich kein Urlaub....
Abonnieren
Posts (Atom)