Donnerstag, 15. Februar 2018

NORWEGIAN JUWEL

13.2./15.2.2018

Martina

Wir sind sooooooooooo faul und genießen, dass wir die ersten beiden Städte unserer Kreuzfahrt schon kennen. In Melbourne und Adelade gehen wir nicht von Bord sondern erkunden das Schiff.

Melbourne
Adelade
Nachdem die meisten Passagiere das Schiff für einen Stadtbesuch verlassen, erfreuen wir uns an einem leeren Schiff.




Es stehen uns unzählige Sonnenliegen zur Verfügung und auch die einzelnen Bars und Restaurants können wir wann immer wir wollen besuchen und erhalten einen Fensterplatz.



Bei der Überfahrt von Melbourne nach Adelade hatten wir einen sehr unangenehmen Schwell und mir war natürlich gleich wieder schlecht. Hab dann sofort ein Seekrankheits-Pflaster (Scopoderm) hinters Ohr geklebt, und so konnte ich den zweiten Teil des Tages dann doch wieder genießen.

Am Valentinstag wurde die Norwegian Juwel mit roten Herzen dekoriert, und Florian hat mich mit einer roten Rose überrascht.


Heute sind wir in der Früh auf Kangaroo Island angekommen, es ist die drittgrößte Insel von Australien. Der Kreuzfahrer liegt weiter draußen vor Anker und wir werden mit den Tenderbooten an Land gebracht.



Wir werden in dem kleinen Örtchen Penneshaw ausgespuckt und die Einheimischen haben hier einen kleinen Jahrmarkt aufgebaut.




Sonst gibt es in Gehdistanz nichts zu sehen. Ausflug haben wir keinen gebucht und Mietautos sind leider alle vergeben.

Somit machen wir nur einen kleinen Spaziergang und kehren wieder an Bord zurück.

Kormorane



Heute am Abend fahren wir weiter nach Tasmanien, dort kommen wir dann übermorgen an, also ein weiterer Tag auf See für uns.

Montag, 12. Februar 2018

TRAININGSLAGER

10./11.02.2018

Florian

In etwa fünf Wochen werden wir unsere ESPERANZA wieder zurück ins Wasser kranen und unsere Reise fortsetzen. Wir nehmen uns daher Zeit für ein Trainingslager, um uns auf unsere weiteres Abenteuer auf dem Meer vorzubereiten.

Auf der MS NORWEGIAN JEWEL finden wir perfekte Voraussetzungen, um uns wieder in "Schiffsmodus" zu bringen. 10 Tage werden wir das südliche Australien abfahren und auch in Tasmanien anlegen, dann hätten wir alle Bundesstaaten Australiens besucht.

unser "Trainingsgelände"
Ich setze Martina am Kreuzfahrtanleger unmittelbar neben der Sydney Harbour Bridge und gegenüber der Oper ab und bringe unser Maui Motorhome zurück. Es hat uns gute Dienste erwiesen; 3.190 km haben wir damit zurückgelegt.

Zurück am Kreuzfahrer lasse ich mir die Gelegenheit nicht nehmen und gehe am Ufer des Sydney Harbours laufen. Zwar ist es nicht ganz einfach nach dem einchecken gleich wieder das Schiff zu verlassen und man meint, es gäbe eh ein Laufband an Bord, aber das ist dann doch nicht dasselbe. Es ist schon beeindruckend die Hafenpromende abzulaufen. Wir treffen auch noch kurz Kathi und Wolfi von der PLASTIK PLANKTON, die auch gerade in Sydney sind - ein sehr nettes Wiedersehen.


Dann aber gehts los und die NORWEGIAN JEWEL bahnt sich ihren Weg aus dem Hafen von Sydney aufs offene Meer.


Ich nehme das Trainingslager natürlich besonders ernst ernst und gehe mit Sorgfalt an die Arbeit, zunächst sämtliche Restaurants an Bord durchzuprobieren.

Wieder an das offene Meer gewöhnen
Erster Stop: Melbourne.


Das kennen wir schon und bleiben daher an Bord, schauen lieber Olympische Winterspiele und genießen unser luxuriöses Trainingslager.

Samstag, 10. Februar 2018

SYDNEY OPERA

9.2.2018

Martina

Wir machen uns auf den Weg nach Sydney. Unser Campingplatz liegt etwas außerhalb der Stadt, Verkehr und Parkplätze in Down Town sind angeblich ein Graus, also fahren wir öffentlich.
In einem Seven Eleven Shop kaufen wir uns eine aufladbare Karte, die für sämtliche öffentliche Verkehrsmittel in Sydney gültig ist. 15 Minuten zu Fuß zur Bahnstation, und dann mit dem Zug in 20 Minuten direkt ins Zentrum.



Zuerst schauen wir uns den Botanischen Garten an. Hier stehen über 100 Jahre alte Gummibäume mit dicken Stämmen und Baumkronen, die nicht in unseren großen Garten in Österreich passen würden.



Der Spaziergang führt uns direkt zur Uferpromenade von Sydney Harbour mit der Oper und der Sydney Harbour Bridge.





Im Reiseführer lesen wir, dass man mit einer Führung das Government Building besichtigen kann. Wir melden uns für eine 45 minütige Tour an und bestaunen das gerade einmal 173 Jahre alte Gebäude von innen. Der Guide meint, dass wir in Österreich natürlich viel ältere Gebäude haben, aber für Australische Verhältnisse ist dieses auch schon alt.


Am Abend ziehen dicke schwarze Regenwolken über den Himmel und wir schaffen es gerade noch rechtzeitig zu unserem Camper. Jetzt heißt es zusammenpacken, denn morgen beginnt unsere zehntägige Geburtstagskreuzfahrt auf der Norwegian Jewel.

Donnerstag, 8. Februar 2018

AUF NACH SYDNEY

08.02.2018

Florian

Der Strand vor unserem Campingplatz ist gesperrt. Überall sind Portugiesische Galeeren angespült. Da sind  Quallen, die nesseln und angeblich sehr starke Schmerzen verursachen. Zum Glück hat mich gestern nach dem Laufen beim Baden keine erwischt.



Heute Morgen kreischen uns die Kakadus aus dem Schlaf und vollführen Kunstflugakrobatik vor unserem Wohnmobil.



Wir fahren von Coledale die Küste entlang


durch den Royal National Park


als vor uns ein eigenartiges Tier die Straße überquert - so eine Mischung Eidechse/Schlange - haben wir noch nie gesehen.



Dann macht sich die Nähe zu Sydney bemerkbar und wir stecken bald hervorragend im Stau. Vorbei gehts am Flughafen (bzw. eher unten durch).


Im Sheralee Tourist Caravan Park finden wir einen guten Platz (vorreservieren mussten wir, sonst hätten wir nichts bekommen).


Von hier aus können wir morgen mit öffentlichen Verkehrsmitteln Sydney erkunden.

Mittwoch, 7. Februar 2018

EIN GIFTIGER TAG

6.2./7.2..2018

Martina

Auf unserem Übernachtungsplatz in Jamberoo machen wir Bekanntschaft mit zwei giftigen Tieren. Zuerst sehe ich einige Camper, aufgeregt auf den Boden schauend, neben ihren Autos stehen. Eine "Red belly Black snake" windet sich durchs Gras und über den Parkplatz. Zielstrebig zieht sie ihre Bahnen von einem Camper zum anderen, und niemand wagt es, sich ihr in den Weg zu stellen. Sie ist giftig, aber angeblich ist der Biss nicht tödlich.



Bei solchen Anblicken kommt man natürlich gleich ins Gespräch, und unsere Nachbarn erzählen von einer giftigen Spinne, die seit Tagen in der Damentoilette dieses Stellplatzes sitzt. Ich schau sie mir natürlich gleich an und kann kaum glauben, dass sie giftig sein soll. Man sollte keinen Finger in das Spinnennetz stecken, naja, das hatte ich eh nicht vor, also kein Problem.


Wir verlassen das giftige Platzerl und fahren weiter Richtung Sydney. Mich gelüstet es schon lange nach einem kleinen Shoppingtripp, und heute hat es sich ganz gut ergeben. Ich finde in Wollongong sogar wonach ich gesucht habe, und so hat Florian heute ein "Happy Wife"

Der letzte Campingplatz südlich von Sydney liegt direkt am Strand, und wir beschließen 2 Tage hier zu verbringen. Schließlich müssen wir wieder einmal Wäsche waschen und warum jeden Tag weiterfahren, wir haben ja Zeit!






Montag, 5. Februar 2018

WOMBATS

04./05.02.2018

Florian

Bislang haben wir von Wombats nur gehört und einen toten im Kosciuszko Nationalpark neben der Straße liegen gesehen. Hier auf dem Bandeela Camping Ground soll es bei Dämmerung Wombats geben, also sind wir gespannt. Nach dem Abendessen gehen wir spazieren und finden viele, viele Wombathöhlen.


Und dann sehen wir den ersten lebenden Wombat in unserem Leben.


Scheu sind die Tiere hier nicht. Sie lassen sich beim Grasen nicht stören.


Die Tiere sind irgenwie ein Mischung zwischen Schwein und Bär, und haben einen Beutel wie die Kängurus.


In der Nacht fängt unser Wohnmobil zu schaukeln an und wir hören schabende Geräusche. Ein Wombat kratzt sich an unserer Bodenplatte.


Heute Morgen finden wir auch noch ein kleines "Wombat-Geschenk" gleich neben unserem Ausstieg.


Nach einem Haarschnitt und angenehmen Bad im See geht´s weiter. Auf einer Traumstraßen vorbei an Anwesen, bei denen man lediglich die Einfahrten, nicht aber die Gebäude sieht - man merkt, wir kommen in die Nähe von Sydney.


Bei den Fitzroy Falls machen wir Halt - zufällig gefunden und sehr beeindruckend - 81 m hoch.




Weiter geht es durch Regenwald das Küstengebirge hinunter der Küste entgegen.



In Jamberoo bleiben wir über Nacht.