Donnerstag, 10. Mai 2018

GREAT BARRIER REEF

10.05.2018

Florian

Die WIND OF CHANGE von Gert liegt uns gegenüber. Das ist der Kat, der in den Unfall in Bundaberg involviert war, bei dem FELIX gesunken ist und wobei ich geholfen habe, die Skipper für ihre Versicherungsansprüche vorzubereiten.

Gert lädt uns ein mit ihm aufs äußere Riff zum Tauchen zu fahren. Gern sagen wir zu und Martina als passionierte Taucherin ist hellauf begeistert. Um 6:45 Uhr legen wir ab.


Die WIND OF CHANGE ist ein moderner Katamaran, Lagoon 45.


Beim Frühstücken verlassen wir die Marina, da "schreit" ein Alarm - Wassereinbruch im Antrieb.



Gert meint nur: "Das ist ein Fehlalarm, der bereits repariert wurde", offensichtlich nicht gut genug. Um 8 Uhr will ich von seinem SSB-Funk unsere tägliche Funkrunde am MagNetWest anrufen - aber das Fungerät funktioniert nicht. Auch nach einigem Suchen finden wir die Ursache nicht.

Ja so ist das auf Schiffen, es funktioniert immer irgendetwas nicht, und auf modernen Schiffen genauso oft, wie auf unserer ESPERANZA. Der Vorteil der ESPERANZ dabei ist, dass die Dinge noch einfach genug sind, dass man sie selbst reparieren kann. Auf einem modernen Schiff geht das ohne den entsprechenden Fachmann zumeist nicht mehr.

In 2 1/2 Stunden sind wir motorsegelnd (8-9 Knoten) am Michaelmas Cay am äußeren Great Barier Reef. Hier sieht es so aus, wie wir es von Französisch Polynesien kennen: kleine Sandinsel mit Korallenriff.


Unser erster Tauchgang führt uns durch dieses Korallenriff. Wir sehen viele - diesmal lebendige - Korallen und auch einige Fische. Die meisten Fische allerdings befinden sich unter unserem Boot und wollen gefüttert werden.




Anschließend spazieren wir ein wenig auf der Insel, die Vögelbrutgebiet und daher gesperrtes Naturschutzgebiet ist, sodass man gerade einmal 50 Meter lang den Strand entlanggehen darf.


Daher gehts zum zweiten Tauchgang und auch diesmal ganz nette Korallenlandschaft, aber ich muss gestehen, von Great Barrier Reef hätte ich mir mehr erwartet. Die Korallen in Französisch Polynesien waren wesentlich prächtiger. Eine Besonderheit gibt es hier allerdings: riesige Mördermuscheln!


Schließlich gehts zurück in die Marina. Martina genießt den Luxus des schönen Schiffes und breitet sich auf der Sonnenliege aus. Mit so einem Schiff könnte sie sich rasch anfreunden. Bei einem netten Sundowner klingt der Ausflug aus. Danke Gert für einen schönen Tag!


1 Kommentar:

  1. Auch die modernsten Schiffernakeln haben anscheinend genauso ihre Problemchen... Weiter guten Wind - mit neuen Highlights kann man Euch auch nicht mehr begeistern! Zu viele habt ihr schon gesehen!

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