Montag, 1. Februar 2016

LABERL

Florian

Heute war ich den ganzen Tag über ein Laberl - aber was für eines! 38,5° Fieber in der Früh und mein Körper reduziert sich auf sein Ausscheidungsorgan. Achtern aus alles flüssig. Zum Glück habe ich meinen lieben Bruder Martin, der Arzt ist. Ich erreiche ihn in seinem Spital in Lilienfeld und er empfiehlt mir Antibiotika, viel Trinken, und falls es mir in drei Tagen nicht deutlich besser geht - ab ins Spital zum Abklären. Es gibt in den Tropen Keime, die wir in Europa nicht kennen. Eine entfernte Verwandte von mir kam von einer Fernostreise zurück, wurde auf unerklärlich Weise krank, 5 Tage später tot. Zum Glück finden sich in Martinas umfangreicher Bordapotheke die benötigten Anitbiotika und ich nehme die erste Tablette.

Das Fieber steigt zwischenzeitlich auf 38,8 Grad, ich schwitze vor mich hin und zische alle paar Stunden aufs Klo. Irgendwie erinnert mich das an den gestern durchgeführten Ölwechsel. Ich werde komplett ausgeräumt. Foto gibt es heute daher keine. Da fängt man schon an zu grübeln, wenn man am anderen Ende der Welt in so einen Zustand gerät.

... also ein komplettes Laberl...